Agonken (Altsiedel)

Heutiger russischer Name Kotschubejewo/Кочубеево
Heutige Verwaltungszugehörigkeit Munizipalkreis Friedland/Ostpr. (Prawdinskij Munizipalnyi Okrug), Königsberger Gebiet (Kaliningradskaja Oblast), Russische Föderation
Frühere Namen -
Einwohnerzahl heute / früher 59 (1910) / 5 (2012)
Lagekoordinaten 54°22'28.2''N 21°29'06.8''E
Postleitzahl 238414
Telefon-Vorwahl +7 (40157)
Autokennzeichen 39, 91
TK25-Kartenblatt 1694

 

 

Geschichte:

Von 1874 bis 1945 gehörte Agonken dem neu errichteten Amtsbezirk Sobrost an.

Am 1. Dezember 1905 hatte Agonken 69 Einwohner. Damals gehörte der Ort noch zum Kirchspiel Nordenburg und wechselte erst später in das Kirchspiel Assaunen.

Am 30. September 1928 endete die Zeit als eigenständige Gemeinde und Agonken schloss sich mit der Landgemeinde Klonofken und dem Gutsbezirk Damerau zur neuen Landgemeinde Klonofken zusammen.

Am 3. Juni 1938 (amtlich bestätigt am 16. Juli 1938) erfolgte die Umbenennung des Ortes in Altsiedel.

1945 rückte die sowjetische Armee in den Ort ein, der von da an zum sowjetisch verwalteten Königsberger Gebiet gehörte und zunächst wieder Agonken (Агонкен) hieß.

Am 5. Juli 1950 erhielt das Dorf den russischen Namen Kotschubejewo.

Der Ort heute:

Agonken liegt zirka acht Kilometer nordwestlich von Nordenburg (Krylowo) und ist von dort über eine kleine Nebenstraße, die von der A 197 (ehemalige Reichsstraße 139) in Nordenthal (Nekrassowka) abzweigt und über Klonofken (Dreimühl/Panfilowo) bis nach Wickerau (Tscherkassowka) führt, zu erreichen. Den Ortskern gibt es nicht mehr, nur noch einige wenige zum Ort gehörende Gehöfte.